Schweiz
Home

Neue Lagertechnik-Fahrzeuge

18.10.2007

Linde Material Handling stellt neue Lagertechnikfahrzeuge vor

Aschaffenburg, 18. Oktober 2007. – Mit zwei neuen Lagertechnikfahrzeugen erweitert Linde Material Handling sein Angebot an Lösungen für spezifische Einsatzfälle im Lager- und Produktionsbereich. Die Doppelstockbelader L12L, L14L und L12LHP sowie die Elektro-Fahrerstandschlepper P30C und P50C sind ab sofort erhältlich. Die Doppelstockbelader-Mitgängerfahrzeuge L12L, L14L und L12LHP empfehlen sich nicht zuletzt aufgrund ihrer kompakten Bauweise. 892 Millimeter misst das Fahrzeug einschließlich Gabelrücken (l2-Maß), so dass es sich selbst unter engen Platzverhältnissen gut manövrieren und wenden lässt. Gefragt sind diese Vorzüge beispielsweise bei der Be- und Entladung von Lkw, deren Ladefläche seitlich über die Rampe hinausreicht.

Es gibt den Doppelstockbelader in zwei verschiedenen Ausführungen: die Modelle L12L und L14L mit 1,2 bzw. 1,4 Tonnen Tragfähigkeit verfügen über eine 4-Punkt-Auflage (jeweils zwei Räder unter den Gabelzinken sowie zwei weitere unter der Bedieneinheit), was sie besonders stabil macht, auch wenn die maximale Hubhöhe von 3.824 Millimeter unter Höchstlast angesteuert wird. Die Batterie wird bei diesem Fahrzeug standardmäßig vertikal gewechselt, der seitliche Batteriewechsel ist optional. Das Modell L12L HP mit 1,2 Tonnen Tragfähigkeit ist für Einsätze konzipiert, bei denen es neben Stabilität auch auf Traktion ankommt, insbesondere die Be- und Entladung von Lkws an der Rampe. Deshalb verfügt das Gerät über hydraulisch gedämpfte, aktive Seitenstabilisatoren, die Bodenunebenheiten ausgleichen. Das Fahrzeug reicht bis in Regalhöhen von 1.924 Millimeter. Die automatische Geschwindigkeitsreduzierung bei Kurvenfahrt, die Mastdurchsicht und das automatische Bremsen beim Loslassen des Fahrschalters sorgen bei allen drei Modellen für einen sicheren Betrieb. Betätigt der Fahrer den Notstoppschalter, spricht die elektrohydraulische Bremse lastproportional an, d. h. je nach aufgenommener Last wird das Bremsverhalten angepasst und schützt Bediener und aufgenommene Last.

Für eine produktive Arbeit auf engstem Raum sorgt ein 3kW-Drehstrom-Motor mit einer Spitzengeschwindigkeit von 6 km/h mit und ohne Last, die Bedieneinheit mit Linde Load Control für feinfühliges Heben und Senken sowie die kompakten Abmaße des Fahrzeuges. Zudem kann der Fahrer den Lenkwiderstand individuell auf seine Bedürfnisse einstellen und damit auf anwendungsspezifische Gegebenheiten z. B. Platzverhältnisse reagieren. Große Ablagefächer unterstützen ihn bei der Organisation des Arbeitsplatzes. Ein Blick auf das digitale Multifunktionsdisplay genügt und der Bediener kennt die wichtigsten Fahrzeugdaten wie Batterieladezustand, Betriebsstundenzahl und Zeitpunkt der nächsten Wartung.

Die kompakten Schlepper P30C und P50C, die von 3 KW Drehstrommotoren angetrieben werden, sind für schmale Arbeitsgänge konzipiert. Zu ihren Einsatzfeldern gehört beispielsweise die sequenzgesteuerte Produktionsver- und –entsorgung. Besonders vorteilhaft für den Bediener ist, dass er von der Fahrerstandplattform zur Zugvorrichtung hinter dem Rückschutz greifen und das Fahrzeug dazu nicht verlassen muss. Für zusätzlichen Komfort sorgt die U-förmige, gedämpfte Einheit aus Bedienkonsole, verstellbarer Rückenlehne und Fahrerstandplattform, die vom Chassis abgekoppelt ist und den Fahrer auf langen Transportstrecken oder bei Bodenunebenheiten entlastet. Der robuste Linde Lenker verfügt nicht nur über ergonomische Griffe und einen Handschutz, sondern sorgt durch sein kompaktes Design dafür, dass der Fahrer bei jeder Lenkbewegung innerhalb der Fahrzeugkontur bleibt. Alle fünf Fahrzeugmodelle verfügen über eine CAN-Bus-Struktur, aufgrund dessen der Techniker im Servicefall sämtliche Fahrzeugdaten auf dem Laptop auslesen kann. Eine weitere Gemeinsamkeit ist das Matrix-Konstruktionskonzept. Danach wird jedes Gerät aus drei Baugruppen zusammengesetzt: einer Antriebseinheit, einer Lasteinheit und einer Bedie-neinheit. Die Möglichkeit, unterschiedliche Ausführungen miteinander zu kombinieren, schafft einsatzspezifische Fahrzeuge mit allen aus der Großserienfertigung bekannten Vorteilen wie Zuverlässigkeit, Qualität und kurzen Lieferzeiten.

zurück

hoch