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83. Internationaler Automobil-Salon Genf

05.03.2013

Rinspeed Konzeptfahrzeug powered by Linde Material Handling

Unter dem Motto „mein, dein, unser Auto!“ präsentiert die automobile Ideenschmiede Rinspeed des Schweizers Frank M. Rinderknecht auf dem diesjährigen Automobilsalon „microMAX“ – eine völlig neue Fahrzeugklasse mit neuartigem Stehsitzkonzept, das im Kurzstreckenverkehr private und öffentliche Nutzung auf smarte Weise vereinen will. Mit an Bord und zuständig für das Vorwärtskommen des rein elektrisch fahrenden „microMAX“ ist das eco-Kit M von Linde Material Handling, dem in Europa führenden Hersteller elektrisch angetriebener Flurförderzeuge. Das eco-Kit M ist eine von drei vorkonfektionierten Antriebseinheiten mit 16 (S), 32 (M) und 50 (L) Kilowatt Leistung für die Elektrifizierung mobiler und stationärer Anwendungen, die das Unternehmen auf der Automechanika 2012 erstmals vorgestellt hat.

„microMAX“ – eine völlig neue Fahrzeugklasse mit neuartigem Stehsitzkonzept, das im Kurzstreckenverkehr private und öffentliche Nutzung auf smarte Weise vereinen will.

Herz der Antriebseinheit ist ein Asynchronmotor mit 130 Newtonmetern Drehmoment; das Gehirn eine LINC1-Steuerung, die über zwei CAN-Bus-Systeme verfügt und unter anderem das Fahrpedalsignal für die Ansteuerung des Umrichters erfasst und dann in eine Leistungsanforderung umsetzt, das Batteriemanagementsystem überwacht und die Fahr- und Batterieparameter zum Fahrerdisplay überträgt. Über die Software ist das Antriebssystem optimal auf die Fahrzeugspezifik des „microMAX“ abgestimmt. Sämtliche Komponenten, auch Fahrrichtungsschalter und Schützentafel mit Hauptschütz, Gleichstromwandler und weitere Bauteile, die das System komplettieren, kommen auch im Elektrostapler E35 von Linde MH zum Einsatz und sind vielfach alltagserprobt.

Frank M. Rinderknecht wurde beim Besuch der Automechanika auf die Aktivitäten von Linde Material Handling im Bereich Elektromobilität aufmerksam. Linde Material Handling war für Rinspeed von Beginn an der präferierte Partner für das Antriebssystem.

„Wie schnell Linde Material Handling auf unsere Anfrage reagiert hat und wie zügig die Integration des Antriebssystems ins Fahrzeug vonstattenging, hat mich sehr beeindruckt“, stellt Rindspeed-Chef Frank M. Rinderknecht rückblickend fest. „Wir haben das Teilprojekt Antrieb in fünf Wochen gemeinsam auf die Beine gestellt, was mich darin bestätigt, dass Linde MH für uns von Anfang an der präferierte Partner dafür war.“ Autovisionär Rinderknecht wurde beim Besuch der Automechanika auf die Aktivitäten und Produkte von Linde Material Handling im Bereich Elektromobilität aufmerksam, die das Unternehmen seit 2010 unter dem Label „eMotion“ anbietet und vermarktet. Ausführende Instanz ist dabei der Bereich Electronic Systems & Drives (ES&D) bei Linde Material Handling, die mittlerweile einen Teil des neugegründeten Geschäftsbereichs New Business & Products darstellt.

Das Gehirn des Antriebssystems ist eine LINC1-Steuerung, die das Fahrpedalsignal für die Ansteuerung des Umrichters erfasst und dann in eine Leistungsanforderung umsetzt, das Batteriemanagementsystem überwacht und die Fahr- und Batterieparameter zum Fahrerdisplay überträgt.

„Unter eMotion bündeln wir die gesammelte Erfahrung aus vier Jahrzehnten Entwicklung von elektrischen Antriebssystemen für Flurförderzeuge, die erwiesene Systemkompetenz von ES&D sowie unsere bewährten Staplerkomponenten aus der Serienproduktion und stellen dieses Paket neuen Kundengruppen als Systemlösung für verschiedenste Anwendungen zur Verfügung“, so beschreibt Theodor Maurer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Linde Material Handling, die Logik des neuen Angebots. Maik Manthey, Leiter des Geschäftsbereichs New Business & Products ergänzt: „Unser Beitrag zu diesem neuen Mobilitätskonzept „microMAX“ ist ein schönes Beispiel für die Leistungsfähigkeit von ES&D und zeigt einmal mehr, das effiziente, hochleistungsfähige und gleichzeitig kostengünstige elektrische Antriebssysteme keine Zukunftsvision mehr sind.“

Einigen kommerziellen Erfolg hat Linde Material Handling bereits mit den elektrischen Zweiwege-Rangiergeräten ROTRAC E2 und E4, die in Zusammenarbeit mit dem Rosenheimer Zweiwege-Spezialisten Zwiehoff entstanden und mittlerweile in Verladebahnhöfen und Instandhaltungswerken von Paderborn bis Kasachstan im Einsatz sind. Hier ist auch das auf dem Fiat 500 basierende Elektroauto New 500 E des Herstellers Karabag in Hamburg zu nennen, dessen Vollkosten im Monat über 50 Euro niedriger liegen, als beim Serienfahrzeug mit Benzinmotor. Vielversprechendes Marktpotenzial zeigt aber beispielsweise auch ein neues kompaktes Kommunalfahrzeug, das Linde Material Handling unter anderem auf der MobiliTec 2013 in Hannover vorstellen wird. Bei allen genannten Beispielen sind die wesentlichen Bauteile des Antriebssystems aus der Serienfertigung der Linde-Elektrostapler entnommen.

“microMAX” ist ein vollelektrisch angetriebenes Fahrzeug – powered by Linde Material Handling.

Auf dem Genfer Autosalon finden Sie uns auf dem Stand 6240 in Halle 6, weitere Informationen, Filme und Bildmaterial unter www.linde-mh-emotion.com.

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Pressekontakt:
Mona Stahl
Tel: 044 835 23 00
Fax: 044 835 23 20
E-Mail: mona.stahl@linde-lansing.ch

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