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Neues Assistenzsystem von Linde MH erleichtert Rückraumüberwachung und warnt vor Kollisionen

14.02.2012

Warneinrichtung erhöht Sicherheit bei Rückwärtsfahrt

Um Anfahrschäden an Waren oder Gebäudeeinrichtungen beim Rückwärtsfahren von Staplern zu vermeiden und darüber hinaus das Unfallrisiko zu reduzieren, bietet Linde Material Handling (MH) neuerdings eine Rückraumüberwachung als Kundenoption an. Der Fahrer wird über optische und akustische Signale in der Kabine gewarnt, sobald Objekte im Überwachungsbereich auftauchen. Wird es brenzlig, reduziert das System zudem automatisch die Fahrgeschwindigkeit.

Die Rückraumüberwachung besteht aus zwei Einheiten mit je sechs integrierten Sensoren am Heck des Gabelstaplers. Hinzu kommt eine zentrale Steuereinheit mit optischen und akustischen Signalgebern. Die Sensoreinheiten tasten den Bereich hinter dem Fahrzeug ab. Dabei ist der Überwachungsbereich in drei Zonen unterteilt, ähnlich der Einparkhilfe beim Pkw. Er reicht bis zu neun Meter, wobei sich die Abmessungen der einzelnen Zonen je nach Kundenanforderung entsprechend vom Servicetechniker einstellen lassen. Durch die drei Zonen soll der Fahrer frühzeitig vor drohenden Kollisionen mit Gegenständen oder Personen gewarnt werden. Zone 1 fungiert als Vorwarnbereich. Wird ein Hindernis in diesem Bereich wahrgenommen, blinken die LED-Leuchten in der Fahrerkabine gelb und es ertönt ein Warnton. Zone 2 ist der Hauptwarnbereich, die LEDs blinken jetzt rot, der Warnton ertönt in kürzeren Abständen. In Zone 3, dem Kollisionsbereich, leuchten die roten LEDs dauerhaft, der Warnton ertönt durchgehend. Für alle drei Zonen lässt sich zudem eine automatische Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit einstellen.

Die Grafik zeigt die Funktionsweise der Rückraumüberwachung von Linde MH: Wird bei der Rückwärtsfahrt ein Hindernis erfasst, warnt das System den Fahrer mit optischen und akustischen Signalen. Die Intensität des Signals verändert sich je nach Entfernung zum Gegenstand.

Von den Sensoren nicht erfasst wird nur ein sehr kleiner Bereich unterhalb des Staplerhecks. Neben der Rückraumüberwachung ist auch die seitliche Überwachung möglich.

Obwohl die Warneinrichtung das Rückwärtsfahren von Flurförderzeugen in unübersichtlichen Situationen sicherer macht, entbindet es den Fahrer nicht von seiner Verpflichtung, verantwortungsbewusst zu fahren sowie die gebotene Aufmerksamkeits- und Sorgfaltspflicht beim Rückwärtsfahren einzuhalten.

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Pressekontakt:
Detlef Sieverdingbeck: +49 (0) 6021/991407
E-Mail: detlef.sieverdingbeck@linde-mh.de

Heike Oder: +49 (0) 6021/991277
E-Mail: heike.oder@linde-mh.de

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