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30 Jahre Entwicklungspartnerschaft von Linde MH und Porsche Engineering

14.02.2012

Design visualisiert Lindes Markenidentität

Die aktuelle Linde-Gestaltungslinie orientiert sich unverkennbar an der Design-Sprache der Automobilindustrie.

Bei Linde Material Handling (MH) hat sich das Fahrzeugdesign über einen langen Zeitraum hinweg zum festen Bestandteil der Marke entwickelt. Bereits 1985 wurde das Unternehmen erstmals mit einem iF-Design-Award für die gute Gestaltungsform seiner Dieselstaplerbaureihe 351 ausgezeichnet, bis dato folgten knapp zwanzig weitere Preise für die unterschiedlichsten Fahrzeugmodelle. Prägend für das Erscheinungsbild der Linde-Flurförderzeuge sind heute wie damals revolutionäre technische Fahrzeugkonzepte, der Kundennutzen sowie die in diesem Jahr dreißigjährige Partnerschaft mit Porsche Engineering.

Die Zusammenarbeit mit einem der weltweit renommiertesten Designdienstleister erstreckt sich dabei über den gesamten Entwicklungsprozess von der Konzept- über die Entwicklungsphase mit Designausarbeitung bis zur Fertigstellung und Fertigungsoptimierung. Nicht gefragt sind bei Europas größtem Staplerhersteller Designelemente ohne entsprechenden Nutzen oder oberflächliches Styling. „Für uns gilt vielmehr die Philosophie „form transports function“. Design soll die technischen und ergonomischen Qualitäten der Linde-Flurförderzeuge visualisieren und erlebbar machen“, sagt Ralf Dingeldein, Vice President New Trucks bei Linde Material Handling. „Im Fokus stehen dabei der Fahrer und sein Arbeitsplatz, der ihm ein komfortables Raumgefühl, optimale Sichtverhältnisse, intuitive Bedienfunktionen und einen komfortablen Aus- und Einstieg geben soll.“

Das Fahrzeugdesign der Linde-Flurförderzeuge trägt maßgeblich zur Markenidentität bei. Im Mittelpunkt stehen dabei immer die technischen Konzepte und der Kundennutzen. Die Umsetzung erfolgt mit dem langjährigen Entwicklungspartner Porsche Engineering.

Jedes Produkt sendet durch sein Gestaltungskonzept eine visuelle Botschaft. Das gilt für Sportwagen ebenso wie für Gabelstapler. „Beispielsweise suggeriert die dynamische, geduckte Stapler-Silhouette mit langem Radstand und charakteristischem Heck dessen Komfort und Leistungsfähigkeit und lässt den Fahrer nicht auf dem Stapler, sondern geschützt im Fahrzeug sitzen“, unterstreicht Dingeldein. Dabei unterliegt das äußere und innere Erscheinungsbild der Linde-Flurförderzeuge einer erkennbaren Evolution. Waren die Formen und Konturen bis zur Einführung der 39x Diesel- und Treibgasstapler-Baureihe im Jahr 2002 weich, sind sie seitdem schärfer ausgeprägt. Und dieses Gestaltungsmerkmal zieht sich seitdem durch alle eingeführten Flurförderzeuge vom Großstapler Linde H100 bis H180 über den Schubstapler Linde R14x, die Niederhubwagen Linde T20 SP bis zum neuen Schmalganggerät Linde K. Sie alle verfügen über eine markante Keilform mit abfallendem Heck. Als weiteres Linde-typisches Designmerkmal mit hohem Wiedererkennungswert hat sich seit Einführung der Elektrostapler Linde E20 bis E50 im letzten Jahr ein seitliches dunkelgraues Form-Element mit Linde Logo etabliert. Es sorgt dafür, dass der weiße Schriftzug auch aus der Entfernung leicht identifizierbar und selbst bei hellen Sonderfarben gut zu erkennen ist. Gleichzeitig betont es den Einstieg und hilft die Gesamtproportionen und die Linienführung auszubalancieren. Die aktuelle Linde-Gestaltungslinie orientiert sich unverkennbar an der Design-Sprache der Automobilindustrie.

Am Anfang eines jeden Designprozesses stehen zweidimensionale Skizzen des neuen Linde Flurförderzeuges.

Am Beginn eines Designprozesses steht immer die Ideenfindung in Form von zweidimensionalen Skizzen. Dieser Ideenfindung folgt ein Wechselspiel zwischen Konstrukteuren und Designern, in dem das Fahrzeugkonzept immer weiter auskonstruiert und detailliert wird und schließlich in ein Modell im Maßstab 1:1 mündet. Entwicklungsschritte, technische Machbarkeit und deren Einfluss auf das Design werden fortlaufend anhand von Prototypen bezüglich eines stimmigen Gesamtkonzeptes am Design-Modell oder im Musterbau geprüft. Das endgültige und optimierte Design wird abschießend gescannt und dann als Flächendaten am Computer für den Werkzeugbau aufbereitet.

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Pressekontakt:
Detlef Sieverdingbeck: +49 (0) 6021/991407
E-Mail: detlef.sieverdingbeck@linde-mh.de

Heike Oder: +49 (0) 6021/991277
E-Mail: heike.oder@linde-mh.de

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