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Neue Hoch- und Niederhubwagen von Linde Material Handling

17.03.2009

Perfekte Unterstützung

Mit insgesamt sieben neuen Hubwagen bringt Linde Material Handling neuen Schwung ins Lager. Die drei Niederhubwagen T16, T18 und T20 mit 1,6 sowie 1,8 und 2,0 Tonnen Tragfähigkeit und vier Hochhubwagen L10B, L10, L12 und L12i mit 1,0 bzw. 1,2 Tonnen Tragfähigkeit sind auf Mitgängeranwendungen im Lagerbereich spezialisiert. Sie kombinieren bewährte, weiter optimierte Produktmerkmale mit neuen technischen Entwicklungen, die sich im kompakten Chassis und der innovativen Deichsel befinden. Mit dem Namen „Sinergo“ (Safety Innovation Ergonomie) rückt die Schnittstelle zwischen Mensch und Mitgängerfahrzeug in den Fokus: Ziel der technischen Verbesserungen ist, dem Bediener die Arbeit zu erleichtern und damit die Produktivität und Sicherheit der Mitarbeiter im Lager weiter zu erhöhen. Das besondere Augenmerk der Entwicklungsingenieure galt den Haupteinsatzfeldern der Nieder- und Hochhubwagen: der Lkw Be- und Entladung an der Rampe, dem Transport im Lager und der Ein- und Auslagerung im Regal.

Sicherheit geht vor

An dieser Maßgabe orientieren sich sowohl bewährte als auch innovative Produktmerkmale. Neu ist bei fünf der sieben Fahrzeugmodelle die deichselwinkelabhängige Fahrgeschwindigkeit (SafetySpeed). Nähert sich der Bediener dem Fahrzeug an, bewegt sich die Deichsel näher zur senkrechten Position und die Fahrgeschwindigkeit wird stufenlos reduziert. Das sorgt insbesondere bei Streckentransporten für noch größere Sicherheit.

Neu ist bei fünf der sieben Fahrzeugmodelle die deichselwinkelabhängige Fahrgeschwindigkeit (SafetySpeed). Nähert sich der Bediener dem Fahrzeug an, bewegt sich die Deichsel näher zur senkrechten Position und die Fahrgeschwindigkeit wird stufenlos reduziert. Das sorgt insbesondere bei Streckentransporten für noch größere Sicherheit.

Die Nieder- und Hochhubwagen lösen Modelle ab, die aufgrund ihrer Produktmerkmale bereits zu den erfolgreichsten ihrer Klasse zählten. Deshalb finden sich auch in den neuen Fahrzeugen viele bewährte „Linde-Standards“ wieder. Dazu gehört der charakteristische, lange Deichselarm, der tief am Chassis angelenkt ist und dem Bediener nicht nur einen komfortablen Abstand zum Fahrzeug verschafft, sondern aufgrund der größeren Hebelwirkung das Manövrieren auf engstem Raum erleichtert. Weitere Unterstützung erfährt der Bediener durch die neuerdings verfügbare Schleichfahrtfunktion. Der für sechs Fahrzeugmodelle erhältliche Schleichfahrttaster ermöglicht es, das Gerät selbst bei vertikaler Deichselposition mit reduzierter Geschwindigkeit zu bewegen. Auch der Deichselkopf hat sein typisches, gebogenes Design behalten und schützt die Hände des Bedieners rundherum vor Verletzungen. Als weiterer Standard findet sich die elektronische Ansteuerung der Hubmastfunktionen (Linde Load Control) in den neuen Hochhubwagen wieder. Über den im Deichselkopf angebrachten Schalter vermag der Fahrzeugführer die Lasten feinfühlig und punktgenau ein- und auszulagern.

Starke Leistung

Für die nötige Antriebspower sorgt sowohl bei den Niederhubwagen als auch bei den Hochhubwagen ein kraftvoller, 1,2 kW starker Drehstrommotor mit Booster-Effekt. Dieser verleiht dem Aggregat hohe Drehmomente im niedrigen Drehzahlbereich, wodurch die Geräte mühelos steile Rampen bewältigen, Bodenunebenheiten passieren und an Steigungen anfahren, ohne zurück zu rollen. Die Höchstgeschwindigkeit der Fahrzeuge liegt mit und ohne Last bei sechs km/h. Da die Anforderungen je nach Einsatz sehr unterschiedlich seien können, lassen sich durch die CAN-Bus-Struktur wichtige Leistungsparameter wie beispielsweise Beschleunigung oder Bremsverhalten durch den Servicetechniker einstellen und jederzeit ändern. Zusätzliches Potenzial verschaffen dem Bediener die hohen Resttragfähigkeiten. Dem Lastschutz dient die „Soft-Landing“-Funktion, welche die Last automatisch abbremst, je näher die Gabeln dem Boden kommen, ebenso wie die hohe Stabilität des Hubmastes in großen Hubhöhen. Gleichzeitig sorgt der integrierte Initialhub des Hochhubwagen-Modells Linde L12i für einen noch flexibleren Einsatz. Durch das Anheben der Radarme um 130 Millimeter bewältigt der L12i leichtgängig Rampen, Überladebrücken und Bodenunebenheiten.

Entscheidend mehr Komfort

Der ergonomische Deichselkopf hat auch bei den neuen Nieder- und Hochhubwagen einen zentralen Stellenwert. Im Deichselkopf integriert sind alle wichtigen Bedienelemente. Zum Teil doppelt ausgeführt, lassen sie sich sowohl mit der linken als auch mit der rechten Hand sehr einfach steuern. Um auf engstem Raum, wie beispielsweise einer Lkw-Ladefläche, noch besser manövrieren zu können, bauen die Niederhubwagen um bis zu acht Prozent kürzer als ihre Vorgängermodelle. Bei den Hochhubwagen ist der Mast in das Chassis integriert worden, wodurch diese Modelle ebenfalls etwas kürzer geworden sind. Ein wichtiger Schritt in Richtung noch größerer Bedienerfreundlichkeit wurde durch den Endlagenwiderstand bei horizontaler Deichselposition realisiert. Drückt der Bediener die Deichsel zu weit nach unten, erhöht sich der Widerstand, wodurch der Bediener das bevorstehende Einsetzen der Bremse spürt und entsprechend reagieren kann. Im Fall, dass der Bediener die Deichsel plötzlich loslässt, dämpft ein Hydraulikzylinder die Bewegung und sorgt für ein gleichmäßiges Zurückführen der Deichsel in die vertikale Endposition. Komfort bieten zudem die großzügigen, in die Batterieabdeckung integrierten Ablagefächer, in denen der Bediener Arbeitsmaterial wie Packfolie und Stifte griffbereit zur Verfügung hat. Ein weiteres Plus für den Fahrer ist die Mastdurchsicht. Die weit auseinander liegenden Mastprofile sorgen beim Ein- und Auslagern im Hochregal für freien Blick nach oben.

Servicefreundlich

Alles unter Kontrolle hat der Bediener über das Display mit Anzeigen zu Batteriekapazität, Betriebsstand, Wartungsbedarf und Betriebsstunden. Für einen beschleunigten Service sorgt der CAN-Bus-Anschluss, über den sich per Laptop alle Fahrzeugdaten auslesen lassen, und der leichte Zugang zu allen Komponenten. Gänzlich wartungsfrei ist der Drehstrommotor. Der Batteriewechsel ist weiterhin flexibel. Bei den Niederhubwagen lässt sich die Batterie wahlweise vertikal mit Haken oder seitlich per Wechselgestell oder -wagen tauschen. Verfügbar sind ebenfalls die Module des Linde-Flottendatenmanagement, mit denen sich der Zugang über PIN regeln lässt und sich die Fahrzeugdaten softwaregestützt analysieren lassen, um die Fahrzeugflotte nach Art und Umfang weiter zu optimieren.

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